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Krieg der Sterne

Liewe Leit,

„Krieg der Sterne“ isch der Titel von unserm neie Kirchechor-Theaderschdückle. Alles Nähere üwer wie, wo un wann könne der grad unne dra aus de offizielle Presse-Info entnemme.

De Martin un ich hen’s mitnanner gschriwwe un ei’schdudiert un nadierlich schbiele mer a widder selwer mit, des isch jo klar. Zum Lache werds grad widder gnug gewwe un e gudes Werk duhn der a noch, wenn der eich des agugget, weil nämlich die Ei’trittsgelder un der Erlös aus de Bewirtung voll für die jeweiliche soziale Zwecke verwendet werre.

Un um des gehts in dem Schdückle:

„Das neue Stück aus der Feder der „Alt-Neereder Schul“- Autoren Martin und Roland Bruchmann bietet in der seit über 25 Jahren bewährten Weise wie gewohnt beste Unterhaltung und entführt das Publikum in gastronomische „Sternenwelten“:

Zwei Gaststätten Haus an Haus mit gemeinsamer Gartenwirtschaft, aber unterschiedlichen Konzepten: Hier Gourmetküche mit französischem Einschlag dort deftig und gut bürgerlich mit Rezepten von der Großmutter.

Der Gourmetkoch als Künstler am Herd hat –angetrieben von seiner ehrgeizigen Frau-  Ambitionen auf einen Stern im Guide Michélin. Er versucht daher, sein Lokal gegenüber seinem Konkurrenten abzugrenzen. Der sieht das Kochen  ganz pragmatisch als Handwerk und meint, dass er mit seiner ehrlichen harten Arbeit so einen Stern genau so gut verdient hätte.

Die Frau des Gourmetkochs hat die Redaktion des Guide Michelin kontaktiert und erwartet darauf hin das Erscheinen eines Testers.

Als dann ein französischer Gast bei dem Gourmetkoch einkehrt und erzählt, dass er für einen Pariser Verlag schreibt, vermutet nicht nur sie, dass es sich bei ihm um den erwarteten Tester handelt. Beide Köche versuchen mit allen Mitteln ihn von den Qualitäten ihres Lokals zu überzeugen und den begehrten Stern zu  ergattern. Es kommt zwischen ihnen zum „Krieg der Sterne!

Fragen über Fragen

  • Wie wird sich letztendlich der Tester entscheiden?
  • Wer von den beiden Köchen erstrahlt als neuer Stern am Gourmet-Himmel?
  • Und … kann es überhaupt ein Happy-End geben?

Tauchen Sie ein in eine Welt zwischen Pouilly Fumé und Königschaffhausener Müller Thurgau,  zwischen Schäumchen von der Brunnenkresse und Flädlesupp, zwischen bretonischer Flugentenbrust und Ochsenbrust mit Meerrettich, zwischen Rosmarin-Lavendel-Zwetschgen-Parfait und Vanille-Eis mit heißen Himbeeren.

Die Aufführungstermine im Evang. Gemeindehaus Neureut-Nord sind

  • Sonntag, 01. März 2020, 17.00 Uhr
  • Samstag, 07. März 2020, 19.00 Uhr
  • Sonntag, 08. März 2020, 17.00 Uhr
  • Sonntag, 15. März 2020, 17.00 Uhr

Saalöffnung jeweils eine Stunde vor dem Vorstellungsbeginn.

Kartenvorverkauf in Neureut bei Schreibwaren Ullrich, Schreibwaren Schmidt und Musik-Lädle, in Eggenstein bei Schreibwaren Geigle.“

Dem brauche jetzt weider nix meh hinzuzufüge außer meim übliche Schbruch:

Ich hoff mir sehe uns möglichscht vollzählich un wer net kommt isch selwer schuld!!!

Adschee bis dort na sagt

de Roland

Mundart-Owed Nochlese

Oifach umwerfend – un wer net debei war, der hat was verbasst!

Das können all diejenigen bestätigen, die an diesem „15. Mundart-Owed“ im fast ausverkauften Saal des evang.  Gemeindehauses Neureut-Nord sich von Lachanfällen bis zum stürmischen Applaus (mit Pfiffen und Johlen!!!) wieder mal herrlich amüsierten und vergnügten.

Schon bei der ersten Story vom „Sidolin“ – gleich nach dem musikalischen Eingangsthema von Simon Eisenlöffel und der Begrüßung durch „Rektor“ Roland Bruchmann – kamen die Zuhörerinnen und Zuhörer so richtig in Fahrt. Und mit „Verschnupft“ legte der auch nochmal umgehend nach.

Mit der „Schöpfungsgeschichte 6. Dag“ und „Maskuline Gwichtskontroll“ nahm dann Karlheinz Grether die Herren der Schöpfung aufs Korn und wies auch gleich darauf hin, dass auch die holde Weiblichkeit am Ende der Veranstaltung noch ihr Fett abkriegt. „S‘ Beschde kommt immer am Schluss – wie beim Nachtisch“…

Martin Bruchmann mit seinen beiden Geschichten vom „Kinnergriege Toil 2 un Toil 3“ erzählte als nächster von den Geburtsumständen seiner beiden Zwillingstöchter und auch deren „Geburtswehen“ bei seinen Enkeln im Kreissaal, und wie das Klinikpersonal völlig perplex war und fast vom Glauben abgefallen wäre.

Noch vor der Pause mit den wie immer leckeren „Pausenbrötchen“ mit Getränken des Diakonievereins folgten noch die Beiträge „Oier – de Texschd“ und „Oier  – ‚s Gedicht“ von Rektor Roland, und das Gedicht „Blitsch, blatsch“ von Martin (beide Gedichte auch im Mundart-Kolenner 2020 enthalten). Karlheinz Grether ließ sich darüber aus, was aus Geschenken werden kann und was letztendlich dann daraus wird (Noi, noi, noi).

Im nachdenklichen Blog – wobei der Schwerpunkt auf „denken“ liegt – folgten die Beiträge „Owedschtille“ (Roland), „En Deller Erbsworschtsupp“ (Martin) und „Mit allene Sinne“ (Karlheinz).

Die anwesenden Gartenbesitzer fühlten sich nach der Pause angesprochen durch die Geschichte „Garde-Froide“ von Roland Bruchmann, sein Bruder Martin legte nach mit der Geschichte „Ein Bergerlebnis“. Karlheinz Grether rundete diesen Blog mit seinem Beitrag „Reservierter Parkplatz“ ab.

Gejohle, Pfiffe, Fußgetrampel und riesigen Applaus gab es danach beim „Highlight“ des Abends beim „Männergrippe-Blus“ von Rektor Roland zusammen mit Simon Eisenlöffel an der Gitarre. Ein absoluter Spitzen-Vortrag.

Martin Bruchmann mit „Die Quid“ und „Zufriedehoid“ und Karlheinz Grether mit seinen Erfahrungen bei der „völlich vorurteilsfreie Urlaubsplanung“ beendeten den offiziellen Teil des 15. Mundart-Oweds und Simon Eisenlöffel am Klavier legte nochmals das Alt-Neereder SchulThema“ nach.

Die traditionell fest eingeplanten und erwarteten  Zugaben der drei mit „Qualidätslyrik“, „Alder Sack“ und der bereits eingangs erwähnte Seitenhieb auf die Frauen „Agebasste Kloiderordnung“ trieb nochmals den Gästen die Lachtränen in die Augen. Und selbstverständlich durfte als allerletztes auch nicht – wie alle Jahre bisher auch – der gespielte Sketch der beiden Bruchmann-Brothers fehlen, diesmal: „Er & Sie uffem Gardebänkle“.    

Wie nicht anders zu erwarten war es wieder ein super gelungener Mundart-Owed, der das Publikum spontan zu Aussagen veranlasste, dass man beim 16. Mundart-Owed im nächsten Jahr unbedingt wieder dabei sein will.

Weil: wer net kommt, isch selwer schuld!

Mundart-Frühschobbe mit de „Alt-Neereder Schul“

Liewe Leit,

lang hat’s dauert awer endlich isch’s gschafft: Es gibt widder en Mundart-Frühschobbe mit de Alt-Neereder Schul, un zwar am Sonndag, 13. Okdower Zwoidausendneinzeh morjeds ab de Elfe in Neeret im „Löwe“. ‘s wär schee für uns –un bschdimmt a für de Löwe-Wert- wenn der möglichscht alle (odder zumindescht soviel wie en de „Löwe“ neibasse) mit debei wäret. Es gebt a was ganz Nei’s zu vermelde an dem Sonndag, do werd nämlich unser neier Kolenner für Zwoidausendzwanzich de Öffentlichkoit vorgschdellt. Wer will, un’s neediche Kloigeld debei hat, kann sich dann a glei sei Exemplar mit hoim nemme.

Noch meh Mundart gebts awer a schon vorher, nämlich am Mondag, 7. Okdower. Do gebts nämlich e absolude Rarität un Neihoit uf die Ohre für alle wo ab de Siwwene oweds im „A & S Bücherland“ in de Rinthoimer Schdrohß 19 debei sin: Im Rahme von de „Karlsruher Literaturtage 2019“ geht do der erschte Mundart-Poetry-Slam üwer d‘ Bühn, wo newer Annere a ich debei bin. Näheres dezu kammer a do agugge: http://www.literaturtage-karlsruhe.de/programm/detail/216/

De Ei’tritt zum Mundart-Frühschobbe isch wie immer frei, awer sei Esse un Trinke zahlt jeder selwer. Für de Mundart-Poetry-Slam muss mer mit eme Fümfer Ei’tritt rechne (ohne die Biecher, wo mer sich vielleicht noch dezu von dort mit hoim nemmt).

Dann kanne a gei noch unsern alljährliche Mundart-Owed a’kündiche: ‘s isch inzwische de fümfzehnde un der isch am Samsdag, 16. November Zwoidausendneinzeh im evangelische Gemoindehaus in Neeret-Nord. Los geht’s wie immer um Siwwene un de Diakonieveroi, für den die ganze Ei’nahme widder bschdimmt sin, biet‘ a Getränke un ebbes zum Esse a. De Vorverkauf üwer die bekannte Vorverkaufsschdelle geht demnägschd los un Kardereservierunge vorab nemme mer a scho entgege. So, des wär’s akduell widder für heit. Vielleicht sehe mer uns jo bei oim von denne Termine. Un wenn net, ihr wisset jo:

Wer net kommt isch selwer schuld!!!