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15. Mundart-Owed mit de „Alt-Neereder Schul“

Liewe Leit,

jetzt geht’s endlich los!

Wie schon a’gekündicht isch ab heit de Voverkauf für unsern 15. Mundart-Owed eröffent.

Näheres könnet der aus dem Plakat do unnedra entnemme.

Plakat 2019

So, ich glab, dodemit wär alles gschwätzt. Jetzt hoißts bloß noch: Nix wie na un Karde bsorgt, odder duhnd se wenichschdens vorab bei mir odder beim Martin bschdelle. Weil, dir wisset jo, der friehe Voggel fangt de (friehe) Wurm. Un außerdem:

Wer net kommt isch selwer schuld!!

Adschee bis zum sechzehnde November sagt

de Roland (Rekdor ehre’halwer)

Mundart-Frühschobbe mit de „Alt-Neereder Schul“

Liewe Leit,

lang hat’s dauert awer endlich isch’s gschafft: Es gibt widder en Mundart-Frühschobbe mit de Alt-Neereder Schul, un zwar am Sonndag, 13. Okdower Zwoidausendneinzeh morjeds ab de Elfe in Neeret im „Löwe“. ‘s wär schee für uns –un bschdimmt a für de Löwe-Wert- wenn der möglichscht alle (odder zumindescht soviel wie en de „Löwe“ neibasse) mit debei wäret. Es gebt a was ganz Nei’s zu vermelde an dem Sonndag, do werd nämlich unser neier Kolenner für Zwoidausendzwanzich de Öffentlichkoit vorgschdellt. Wer will, un’s neediche Kloigeld debei hat, kann sich dann a glei sei Exemplar mit hoim nemme.

Noch meh Mundart gebts awer a schon vorher, nämlich am Mondag, 7. Okdower. Do gebts nämlich e absolude Rarität un Neihoit uf die Ohre für alle wo ab de Siwwene oweds im „A & S Bücherland“ in de Rinthoimer Schdrohß 19 debei sin: Im Rahme von de „Karlsruher Literaturtage 2019“ geht do der erschte Mundart-Poetry-Slam üwer d‘ Bühn, wo newer Annere a ich debei bin. Näheres dezu kammer a do agugge: http://www.literaturtage-karlsruhe.de/programm/detail/216/

De Ei’tritt zum Mundart-Frühschobbe isch wie immer frei, awer sei Esse un Trinke zahlt jeder selwer. Für de Mundart-Poetry-Slam muss mer mit eme Fümfer Ei’tritt rechne (ohne die Biecher, wo mer sich vielleicht noch dezu von dort mit hoim nemmt).

Dann kanne a gei noch unsern alljährliche Mundart-Owed a’kündiche: ‘s isch inzwische de fümfzehnde un der isch am Samsdag, 16. November Zwoidausendneinzeh im evangelische Gemoindehaus in Neeret-Nord. Los geht’s wie immer um Siwwene un de Diakonieveroi, für den die ganze Ei’nahme widder bschdimmt sin, biet‘ a Getränke un ebbes zum Esse a. De Vorverkauf üwer die bekannte Vorverkaufsschdelle geht demnägschd los un Kardereservierunge vorab nemme mer a scho entgege. So, des wär’s akduell widder für heit. Vielleicht sehe mer uns jo bei oim von denne Termine. Un wenn net, ihr wisset jo:

Wer net kommt isch selwer schuld!!!

Drei coole Sogge un en Schtützschtrumpf…

Liewe Leit,

for alle wo an unserm 13. Mundart-Owed net debei sei hen könne (un for die wo debei ware nadierlich a) anbei die Zsammefassung üwer unsern Uftritt, wie en de offizielle Tegschtverantwortliche vom Neereder Ortsbläddle gsehe hat:

Drei coole Sogge un en Schtützschtrumpf…

mit diesem Eingangsgedicht zur Begrüßung eröffnete „Rektor“ Roland Bruchmann den 13. Alt-Neereder Mundart-Owed im evangelischen Gemeindehaus Neureut-Nord, der „gude Schtubb“ der Alt-Neereder Schul. Vor fast ausverkauftem Saal brannten eben diese drei Sogge – Roland und Martin Bruchmann, Karlheinz Grether un Schtützschtrumpf Simon Eisenlöffel am Klavier – ein buntes Unterhaltungsprogramm ab, wobei die Lachsalven der Gäste bis auf die Straße hinaus zu hören waren.

„Sogge“ Martin übernahm dann das Mikrofon und berichtete im ersten Teil des Abends von seinem „taschenrechnergesteuerten“ Papiertaschentuch-Einkauf im Supermarkt, vom Münzenwerfen am Wunschbrunnen und in zwei Gedichten über die Liebe (zu seiner Frau und recht narzisstisch zu sich selbst).

Rektor Roland bestätigte neben dem „Soggengedicht“ seine besondere Stärke und Vorliebe in Sachen Lyrik mit den Beiträgen „Herbschtblätter“ (vom Werden und Vergehen) und „In mei‘m Arm“ (ein Gedicht über ganz bestimmtes Heimweh, musikalisch unterlegt vom Schtützschtrumpf Simon ).

Im Vortrag „Ziemlich gude Freind“ ging es bei „Sogge“ Karlheinz um die Geburtsumstände zweier Neereder Freunde; bei „versaute Samschdäg“ gings um ebensolche, und zum Abschluss des ersten Teils um anstrengende Arbeit, nämlich ums „grad-so-Doligge“.

Als Gast begrüßte „Sogge“ Roland dieses Mal unsere Neureuterin Petra Rieger-Bühler, die diesjährige Lyrik-Preisträgerin beim Mundart-Wettbewerb des Regierungs-Präsidiums Karlsruhe, die neben ihrem 3.- Preis-Gedicht „Wo isch Mundart“ noch zwei Kurz-Beiträge vor der Pause zum Besten gab.

Nach der Pause, gestärkt wie immer durch die fantastisch appetitlich angerichteten belegten Brötchen und Getränke des Diakonievereins Neureut, ging es weiter mit Roland Bruchmann und seinem Beitrag „Broscht Neijohr“, wobei es im „Schrottspiel“ um die ansonsten langweilige Überbrückung bis zum Jahreswechselschluss ging. Zusammen mit Simon am Klavier gab es noch einen besonderen Applaus für seinen „Blues vom net verlasse werre“.

Martin Bruchmann erzählte von seinem hustengeschüttelten Arztbesuch mit Folgen, vom „Schneemann“ und den „Nassen Soggen“.

Mit seinem Vortrag „Sache gibt’s“ berichtete Karlheinz Grether von getroffenen Maßnahmen gegenüber einem betrügerischen Mitmenschen, und über ein belauschtes Gespräch am Nebentisch mit dem Titel „Du glaabsch’s als net…“.

Die „drei Sogge“ warteten zum Schluss noch mit den Zugaben „Nette Leit / Engerling“, „Wenn d‘ moinsch“ und „g’sunde Raucher“ auf. Und selbstverständlich durfte als allerletztes auch nicht – wie alle Jahre bisher auch – der gespielte Sketch der beiden Bruchmann-Brothers fehlen: Er & Sie auf der Rennbahn.

Ein gelungener 13. Mundart-Owed, der das Publikum spontan zu Aussagen veranlasste, dass man beim 14. Owed unbedingt wieder dabei sein möchte.

Dem isch aus meiner Sicht nix meh dezu zu füge. Des hoißt, halt, oi Troschtpfläschderle for die wo net debei ware hewe doch noch: Mer kann sich den Uftritt demnägscht uf CD a’höre. Mir hen den Owed widder ufgezoichent un momentan werd grad die CD zsammegebaschdelt, dass mer se noch rechtzeidich for de Feierdäg ferdich hen (Ihr wisst jo: Weihnachde kommt immer so blötzlich). Wenn der Intresse hend, meldet eich grad bei mir un wenn se ferdich sin werre se in de Roihefolg von de Bschdellunge ausg’liffert. De Preis liggt widder bei 15 Euro für die Dobbel-CD. Ach ja, un Rescht-Kolenner für 2018 zum Preis von 10 Euro hemmer a noch.

Des war’s for heit. Bis zum nägschde Mol bleiwet gsunn un halded eich dapfer wünscht eich

de Roland